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Übergabe La Strada Nova

Und es gibt sie doch noch. Ganz weit draußen, dort wo die Oste einen großen Bogen schlägt als wolle sie überlegen, noch ein wenig zu verweilen oder doch weiter Richtung Elbe zu fließen.

Hier draußen, wo jetzt die ersten Störche von ihrer weiten Reise zurückkommend zu sehen sind, befindet sich das inhabergeführte Familienunternehmen Ehlers Kfz-Technik.

Da hier auch Reisemobile verkauft werden und Ehlers unter anderem offizieller La Strada Händler ist, haben wir uns auf dem Weg zu ihm hin ins Cuxland gemacht.

Wir erwarteten einen kleinen Betrieb auf dem Lande, fanden dann einen Reisemobilhändler in einer Größenordnung vor, die uns fast dazu veranlasst hätte, diese nach außen hin anonyme Stätte eines Massenbetriebes gar nicht erst anzusteuern.

Doch nun schon einmal soweit gefahren haben wir dann doch Station gemacht um ein paar Informationen zu erhalten und Fragen beantwortet zu bekommen.

Gut, dass wir es gemacht haben.

Wir haben in unserem mobilen Leben unterschiedlichster Fabrikate entsprechend viele Händler kennen gelernt die sich, unterm Strich, vielleicht in Nuancen unterschieden.

Verkäufer, Profis, aufgesetztes Lächeln und gespielte Empathie, nach erfolgter Unterschrift des Kaufvertrages fast schon vergessen. Service? Gewährleistung oder Garantieleistung? Wir kamen uns oft als ungeliebte Bittsteller vor.

Und jetzt Ehlers. Schon auf dem Hof kamen wir ins Gespräch mit weiteren Reisemobilfahrern, die weite Wege zurückgelegt hatten, um hier in die Werkstatt zu gehen. Ihre Begründung war, dass Ehlers einfach qualifizierte, nachvollziehbare Arbeit leistet, sie sich gut betreut und in kompetenten Händen fühlten.

Vertrauen in die Arbeit einer Werkstatt, kaum noch anzufinden, erfahren sie hier immer wieder. Darum sei ihnen kein Weg zu weit.

Wir fanden dies etwas zu rosarot gezeichnet, heute meinen wir zu wissen, dass es tatsächlich so ist.

Tatsache ist, dass wir noch keine, und wir kennen viele, Betriebe und Händler kennengelernt haben, die auch nur annähernd an das Niveau von Ehlers heran reichen.

Es gäbe viele Beispiele zu nennen, angefangen von den verbindlichen Mitarbeitern, egal ob in der Verwaltung, in der Werkstatt oder im Verkauf, immer kundenorientiert, nie aufdringlich oder unter Zeitdruck, immer sofort bereit, spezielle Wünsche umzusetzen.

Diese Reihe ließe sich fortsetzen.

Da passt auch ins Bild die Zeremonie der Übergabe des Fahrzeuges. In dieser Form haben wir es auch in leisesten Ansätzen nie erlebt.

Nach eingehender Einweisung auch in kleinste Details des Fahrzeuges standen an einer Kaffeetafel am Fahrzeug bereit Kaffee und selbstgebackener Kuchen. Doch damit nicht genug. Meine Frau bekam einen wunderschönen Blumenstrauß, im Fahrzeug lag ein Präsentkorb gefüllt mit „den ersten Reiseleckereien“, wie Herr Stüven meinte.

Liebe Familie Ehlers, danke für dieses Erlebnis, so etwas noch vorzufinden. Danke auch an Herrn Stüven und an Basti, die nun wirklich Aushängeschilder der Firma sind. Sie können sich glücklich schätzen, Frau und Herr Ehlers, Mitarbeiter dieser Kompetenz in ihren Reihen zu wissen.

Und es gibt sie doch noch. Ganz weit draußen, Betriebe die man angesteuert haben sollte.

Und sei es nur auf einen kleinen Plausch bei einem Kaffee.

Rainer und Anka
die weder verwandt, noch verschwägert noch sonst wie mit Ehlers zu tun hatten.
Die nur einen La Strada kaufen wollten und glücklicherweise in Lamstedt gelandet sind.